Türen und Tore

Türen und Tore
Eine langlebige und zuverlässige Funktionsweise von Metallbau-Kontruktionen und insgesondere von kraftbetätigten Türen und Toren ist äußerst wichtig und für die tagtägliche Benutzung von größter Bedeutung. Ein Ausfall bedeutet meistens eine Behinderung des allgemeinen oder betrieblichen Ablaufs und verursacht somit zusätzliche Kosten, die es zu vermeiden gilt.

Ob Brandschutzschiebetore, Brandschutztore, Rolltore / Rollgittertore, Sektionaltore, Schiebetore, Zaunschiebetore, Schnellauftore oder Drehtore / Flügeltore, jede Tür und jedes Tor bedürfen einer Wartung um den einwandfreien und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten und zusätzlich den gesetzlich vorgeschriebenen Überprüfungen gemäß den geltenden UVV-Richtlinien regelmäßig zu entsprechen.

Unser autorisiertes Fachpersonal führt je nach Tür- und Torausführung folgende Wartungsarbeiten aus:
Türen und Tore
  • Kontrolle auf mechanische Schäden
  • Kontrolle der Laufrollen und Führungsschienen
  • Kontrolle der elektrischen Einrichtungen
  • Schmieren der beweglichen Teile
  • Funktions- und Sicherheitskontrolle
  • Grundeinstellung des Tores
  • Evtl. Nachstellen der Endschalter
  • Ausfüllen eines Wartungsprotokolls

Brandschutzschiebetore

Brandschutzschiebetore werden in Brandabschnittswänden eingebaut, um im Brandfall Öffnungen brandschutztechnisch zu verschließen. Schiebetore gibt es in unterschiedlichen Bauformen. Sie können einflügelig oder zweiflügelig, von links oder rechtsschliessend und mit Schlupftür hergestellt werde. Zum Öffnen der Tore können Elektromotoren montiert und zum Offenhalten Festanlagen vorhanden sein. Als Brandschutzklasse werden in Deutschland fast ausschließlich T30- oder T90-Tore verbaut.
Alle in Deutschland eingesetzten Tore bedürfen einer Zulassung vom Deutschen Institut für Bautechnik. In dieser Zulassung wird folgendes geregelt:
Anwendungsbereich, Eigenschaften und Zusammensetzung, Herstellung und Kennzeichnung, Übereinstimmungsnachweis, Einbauanleitung, Abnahmeprüfung, Wartungsanleitung sowie die monatlichen oder jährlichen Wartungen.

Grundlage für die Sicherheit der Toranlagen ist die ASR A1.7, die DIN 18650 und DIN 13241.

Drehflügeltor- Schiebetor

Einfahrtstore sichern den Einfahrtsbereich von Firmengeländen und Produktionsstätten. Sie werden in der Regel aus Stahl oder Aluminium gefertigt. Es gibt sie in den verschiedensten Ausführungen, am häufigsten findet man sie als Schiebetore und Drehflügeltore.
Die Tore lassen sich mit allen technischen Möglichkeiten ausstatten, von der Blitzleuchte bis hin zur Zutrittskontrolle. Weiterhin lässt sich bei Hofeinfahrttoren eine Vielzahl von Impulsgebern wie z.B. Funkfernsteuerungen oder Induktionsschleifen, einsetzen. Man kann sie manuell oder motorisch öffnen und schließen, wobei sie dann mit allen Sicherheitseinrichtungen ausgestattet werden müssen, welche die Vorschriften und EU Normen verlangen.

Grundlage für die Sicherheit der Toranlagen ist die ASR A1.7 , die DIN 18650 und DIN 13241.

Rollgittertore und Rolltore

Rollgittertore werden überwiegend zur Absicherung von garagenanlagen und Ladengeschäften eingesetzt. Der Torbehang besteht hier aus einem Gitterbehang aus Aluminium- oder Stahlgeflecht.
Rollgittertore öffnen senkrecht und wickeln sich auf einer Welle im Sturzbereich auf. Sie werden seitlich in senkrechten Führungsschienen geführt. Rollgittertore können im Außen- und Innenbereich eingesetzt werden.
Diese Toranlagen sind mit mehreren Sicherheitseinrichtungen ausgestattet, so z. B. Durchfahrt sowie Einzugslichtschranken oder Ampelschaltungen in Garagenanlagen.
Grundlage für die Sicherheit an kraftbetätigten Toranlagen ist die BGR 232 und die DIN 13241.

Rolltore sind Toranlagen für verschieden Einsatzbereiche zur gewerblichen und privaten Nutzung. Sie werden überwiegend als Hallenabschluss, in Tiefgaragen und Einkaufsmärkten eingesetzt. Rolltore öffnen senkrecht und wickeln sich auf eine Welle im Sturzbereich auf. Sie werden seitlich in senkrechten Führungsschienen geführt.
Rolltorbehänge gibt es in verschiedenen Ausführungen, wie Aluminium, Kunststoff, Stahl, Einwandig oder doppelwandig, mit und ohne Isolierung oder Lichtausschnitte in den Torlamellen
Rolltore können im Außen- und Innenbereich eingesetzt werden. Rolltoranlagen können auch feuerhemmend, schalldämmend oder beschusssicher ausgeführt sein.

Grundlage für die Sicherheit der Toranlagen ist die ASR A1.7 , die DIN 18650 und DIN 13241.

Schnelllauftore

Schnelllauftore sind Toranlagen, die überwiegend im gewerblichen Bereich und in der Industrie eingebaut werden. Sie stellen eine technische Weiterentwicklung der bekannten Sektionaltore oder Rolltore dar. Die Unterschiede liegen vor allem in der auf hohe Laufgeschwindigkeiten und eine große Anzahl an Lastwechseln (öffnen und schließen) ausgerichteten Konstruktion. Je nach Bauart ist eine horizontale oder vertikale Laufrichtung möglich. schwer ist.

Im gewerblichen Bereich werden Schnelllauftore beim Warenverkehr von Halle zu Halle eingesetzt, so z.B. in der Lebensmittelindustrie, wo bei Tiefkühllagerhallen besondere klimatische Bedingungen berücksichtigt werden müssen. Kurze Öffnungs- und Schließzeiten reduzieren Kühlverluste, verhindern Zugluft und ermöglichen einen ungestörten Betriebsablauf.

Grundlage für die Sicherheit der Toranlagen ist die ASR A1.7 , die DIN 18650 und DIN 13241.

Sektionaltore

Sektionaltore sind Toranlagen für den individuellen Einsatz zur gewerblichen und privaten Nutzung. Sie werden überwiegend als Hallenabschluss, in Tiefgaragen und Einkaufsmärkten und als normale Garagentore eingesetzt.
Sektionaltore sind überwiegend im Industriebereich als Hallenabschluss eingebaut und dienen hier zum ein- und ausbringen von Warenlieferungen. Oftmals werden Sektionaltore in Verbindung mit Verladebrücken eingesetzt. Sektionaltore sind mehrteilige Toranlagen die aus Sektionen bestehen; sie öffnen senkrecht. Diese Sektionen sind mit Scharnieren miteinander verbunden und laufen mittels Laufrollen in Führungsschienen. Dadurch können die Tore senkrecht oder waagerecht oberhalb des Torsturzes öffnen. Für den Gewichtsausgleich beim Öffnen der Tore dienen die Federpakete, die sich auf der Torwelle befinden. Torsektionen können geschlossen und isoliert sowie mit Scheiben ausgeführt werden. Feuerschutz-Sektionaltore ermöglichen es Öffnungen in Wänden brandschutztechnisch zu verschließen, bei denen kein Platz für die Parkposition (z.B. von Brandschutzschiebetoren) vorhanden ist.

Grundlage für die Sicherheit der Toranlagen ist die ASR A1.7 , die DIN 18650 und DIN 13241.

Brand- und Rauchschutztüren mit Feststellanlage

Feststellanlagen halten selbst schließende Türe offen und schließen im Brandfall.
Feststellanlagen ermöglichen es, die in der Regel selbst schließende Brandschutztüren oder Rauchschutztüren beispielsweise in stark frequentierten Durchgängen offen zu halten. Im Falle eines Brandes schließen diese die Tür und verhindern somit die Ausbreitung des Rauches bzw. Feuers.
Die Feststellanlagen bedürfen einer Zulassung, in der die Abnahme nach Montage, die monatliche Betreiberprüfung sowie die jährliche Wartung festgeschrieben ist. In der Richtlinie für Feststellanlagen vom Deutschen Institut für Bautechnik werden je nach Einbaulage die Anzahl der Melder sowie deren Anordnung beschrieben.

Automatische Dreh- und Schiebetüranlagen

Elektrische Antriebe an automatischen Türsystemen eignen sich überall dort, wo die manuelle Betätigung der Tür zu umständlich bzw. zu schwer ist. Automatische Türsysteme bewegen selbst schwere Innen- und Außentüren sanft und nahezu geräuschlos. Die Tür öffnet nach Ansteuerung durch einen Bewegungsmelder oder Taster automatisch. Es ist möglich automatische Türsysteme auch an Rauchschutztüren und Brandschutztüren sowie an Flucht- und Rettungswegtüren zu installieren. Eine Vielzahl von Impuls- und Sicherheitseinrichtungen können mit automatischen Türsystemen kombiniert werden. Moderne Antriebe, z. B. von GEZE können aufgrund ihrer kleinen Abmessungen in das Türblatt der Innentüren integriert werden und öffnen bzw. schließen hochwertige Türen so auf „unsichtbare“ Weise automatisch. Die Optik der Tür und ihres Umfeldes wird dabei nicht beeinträchtigt.
Automatische Antriebe an elektrischen Türsystemen eignen sich überall dort, wo Komfort und Unterstützung beim Öffnen und Schließen gefordert sind. Dies ist z. B: in Einkaufszentren, Bürogebäuden, Hotels, an Flughäfen und Bahnhöfen und vor allem in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen der Fall.

Grundlage für die Sicherheit der Toranlagen sind die ASR A1.7, die DIN 18650 und DIN 13241.
RAUE GmbH
Metallbau und Brandschutz

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